Gedicht


Sommerabend in Käsern

Der Abend steigt
den Hügel hoch
bedeckt
mit blauem Tuch
das tagessatte
Grün

es duftet weich
nach Arnika
und Heu
und läutet sich
mit hellem Klang
in Haus und Herz
hinein

Glockenkühe
werden müde
und langsamer
rauscht der Bach
der Gras und Kühe
tränkt

das Zauberblau
verliert sich bald
im Schwarz der Nacht
und Stern für Stern
zieht funkelnd
auf

ein Flackerlicht
blitzt hell
durchkreuzt
der Sterne Bahn
nimmt brummend
seinen Abschied

ich bleibe

Gedichtet von einem Gast im Sommer 2000 im Haus Arnika

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